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Der Plan stimmt. Das Projekt kippt trotzdem.
Wer Projekte scheitern sieht, sucht den Fehler meist im Plan, in der Schätzung, in der Steuerung oder im Vorgehensmodell. In der Praxis liegt die Ursache selten allein dort, sondern in einer vernachlässigten Dimension, die die anderen drei nicht auffangen können.
Die folgenden Warnsignale kennen die meisten Organisationen. Einzeln wirken sie harmlos. Zusammen zeigen sie eine Schieflage im Achsenkreuz.
Zustimmung ohne Rückhalt
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Schlüsselpersonen machen mit, ohne dahinterzustehen. Der Widerstand zeigt sich nicht im Meeting, sondern als Verzögerung.
Beschlüsse verpuffen
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Entscheidungen des Lenkungskreises werden im Arbeitsalltag stillschweigend zurückgedreht.
Methode aus Gewohnheit
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Ein Vorgehensmodell wird gewählt, weil es immer so war, und nicht, weil es zum Vorhaben passt.
Werkzeuge ohne Wirkung
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Das Tool ist eingeführt, aber die alten Tabellenlisten leben weiter. Transparenz entsteht nicht.
Rollen bleiben unklar
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Zuständigkeiten sind nicht geklärt, Entscheidungen dauern zu lange, Eskalationen verlaufen im Sand.
Erfolg hält nicht
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Nach dem Projektabschluss fällt die Organisation in alte Muster zurück. Die Veränderung war nie verankert.





