Warum das klassische PMO an Grenzen stößt
Das klassische PMO war primär auf Kontrolle ausgerichtet: Methodeneinhaltung sichern, Termine und Budgets überwachen, Reporting an die Führungsebene liefern. Diese Aufgaben sind nicht verschwunden, aber sie allein rechtfertigen kein PMO in der heutigen Unternehmensrealität. Projektorganisationen sind komplexer geworden, Portfolios sind größer und dynamischer, die strategische Bedeutung von Projekten für den Unternehmenserfolg ist gestiegen. Ein PMO, das in diesem Umfeld weiter als reiner Kontrolleur agiert, wird zum Flaschenhals - nicht zum Beschleuniger.
Die Konsequenz, die wir in der Praxis immer häufiger beobachten: PMOs werden intern in Frage gestellt, ihre Existenz verteidigt, ihre Daseinsberechtigung hinterfragt. Das muss nicht so sein, wenn das PMO sich selbst transformiert.
